Stabilitas loci – Der Weg der Wiborada

Cover-Wiborada-Dorothe Zürcher

Ein faszinierender Roman über eine aussergewöhnliche Heilige – Wiborada, die im 10. Jahrhundert in St. Gallen gelebt hat: Ihre Kindheit, die gefährliche Pilgerreise nach Rom, den Entscheid, als Asketin in der Wildnis zu leben und das Eingeschlossen-Sein in eine Zelle, um darin Gott zu begegnen.

19. März 2019 um 19:30 Uhr im Kirchgemeindesaal Allerheiligen (Wehntalerstr. 220, Zürich):

Dorothe Zürcher liest aus ihrem Buch und diskutiert mit Hildegard Aepli (Kirche mit* den Frauen) über diese Geschichte, die berührt und uns eine ferne Zeit näherbringt.

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Immer wieder wird überlegt, wer die „Heiligen drei Könige“ eigentlich waren. Im aktuellen Sonntagsbrief von wir sind kirche gehe ich dieser Frage nach.

… Die Magoi oder Mager bildeten den Priester-Stamm der Meder in Mesopotamien. Ihre Wirkungsorte, die Turmbauten mesopotamischer Städte waren religiöse Tempel, politische Archive, aber auch astronomische Observatorien. […] Gut möglich auch, dass sie mit ihren astronomisch ungebildeten Priesterkollegen und deren König Herodes in Jerusalem wenig anfangen konnten – und dass Matthäus die umfassend gebildeten Magoi als Gegenmodell zur jüdischen und römischen Elite darstellen will! …

Der ganze Sonntagsbrief findet sich hier.

Meinen Lesern in Zürich kommt der Text vielleicht aus dem forum bekannt vor, der Sonntagsbrief ist aber etwas ausführlicher.

Was ist Wahrheit?

Szenenbild Gefährliche KurveMein Sonntagsbrief zum Christkönigsfest beleuchtet die Frage nach der Wahrheit aus der Perspektive des Evangeliums und schafft eine Verbindung zur Wahrheitsfrage in unserem Theaterstück „Gefährliche Kurve“:

Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Joh 19,37

Die wirkliche Wahrheit ist etwas so Tiefliegendes, dass man sie auf diese Weise nicht erreicht. (Priestley, Gefährliche Kurve)

prophetisch reden und handeln

mal wieder ist ein Sonntagsbrief von mir erschienen:

Wer immer im Namen dieser unserer Gottheit prophetisch reden will, muss also das göttliche Programm vertreten: Persönliches und strukturelles Leid erkennen und benennen, und wenn möglich Lösungswege aufzeigen, beschreiten und zum mitgehen aufrufen. Auf je eigene Weise erfüllen alle biblischen Prophetinnen und Propheten dieses Programm, und natürlich ist es auch das prophetische Programm des Jesus von Nazareth. […] Daran dürfen wir uns erinnern, wenn wir selbst prophetische Menschen sind oder sein wollen.

(Ganzer Text unter https://wir.wir-sind-kirche.de/index.php/sonntagsbriefeansehen/items/sonntagsbrief-zum-26-sonntag-im-jahreskreis-30-september-2018.html)

Sonntagsgedanken

waeschekorb

Mit diesem ungewöhnlichen Foto und unter dem Titel „Kehrt um zum Leben“ ist mein Sonntagsbrief zur heutigen Lesung (Eph 4,17-24) bei wir sind kiche erschienen: hier

… Wenn es je Einer geschafft hat, das lasterbehaftete menschliche Hemd abzustreifen und das Hemd göttlicher Gerechtigkeit und Heiligkeit überzuziehen, dann ja wohl Jesus (so sehr sogar, dass ihm das Göttliche zur zweiten Natur wird)! Wobei ich das auch nicht recht glaube. …